Gedanken zum neuen Jahr

1. Januar 2006
Ein neues Jahr liegt vor euch
wie ein unbekanntes Land
leichte und ebene wege w?nsche ich euch
doch ihr werdet auch Berge ersteigen
und T?ler durchschreiten m?ssen
geh mutig ins neue Jahr
vertraue auf Gottes Hilfe

Ein neues Jahr liegt vor euch
wie ein unbekanntes Land
direkte Wege w?nsche ich euch
doch ihr werdet umwege gehen m?ssen
und in Sackgassen geraten
geht zuversichtlich ins neue Jahr
lasst euch leiten von Gotts Geist

Ein neues Jahr liegt vor euch
wie ein unbekanntes Land
gute begegnungen w?nsche ich euch
doch ihr werdet entt?uscht werden
und menschen werden euch verletzen
geh gesegnet ins neue Jahr
sei beh?tet an Leib und Seele
Psalm 121
1.1.06 23:55


Wichtig

2. Januar 2006
Johannes sieht sie kommen, vornehm gekleidet, w?rdevoll daherschreitend. Er h?tte sich auf die Schulter klopfen k?nnen und sagen: >>Endlcih haben auch die F?hrer in Jerusalem erkannt, wie wichtig ich bin!<< Doch mit jeder Antwort, die er den religi?sen Fachleuten aus Jerusalem gibt, macht er deutlich:>> Wichtig bin nicht ich, sondernein anderer. Auf diesen einen, der nach mir kommen wird, kommt es an.<<
Mit dieser Einstellung ist Johannes der T?ufer ein Vorbild f?r alle, die von Jesus Christus erz?hlen. Er hat seine Gaben und F?higkeiten, seine Zeit und Kraft eingesetzt, um auf Jesus Christus hinzuweisen.
Wenn Menschen auf einer B?hne auftreten und von Jesus erz?hlen, steht die Frage im Raum: Wer ist hier wichtig?
Ein Prediger, der mit seiner Redegabe die Leute faszinieren kann, muss durch seine Predigt deutlich mache: Wichtig bin nicht ich, sondern ein anderer.
Eine S?ngerin, die Anbetungslieder singt, muss durch ihr Auftreten zeigen: Wichtig bin nicht ich, sondern ein anderer.
ein Schauspieler, der im Gottesdienst mitwirkt, muss durch sein Spielen zum Ausdruck bringen: Wichtig bin nicht ich, sondern ein anderer.

F?r euch zum Weiterdenken:
Welche Gaben hast du von Gott geschenkt bekommen?
Wo kannst du deutlich machen: Wichtig bin nicht ich, sondern ein anderer?

Johannes 1,19-28
2.1.06 00:25


Erkannt

3.Januar 2006
>>Ich kannte ihn nicht<<, betont Johannes zweimal (V.31 und 33). Man sieht es Jesus nicht an, dass er von Gott kommt. Unauff?llig hat er bisher als Sohn eines Zimmermanns in Nazareth gelebt. Ganz Menschlich unter den Menschen. Wie einer unter vielen. Wie kam es nun dazu, dass Johannes in Jesus von Nazareth den >>Sohn Gottes<< und das >>Lamm Gottes<< erkannt hat? Gott hat mit Johannes geredet und der Geist Gottes hat es ihm gezeigt. So konnte er sagen: Ich kenne ihn. Dieser ist es.
Auch heute noch sieht man es Jesus nicht an, dass er von Gott kommt. Als Religionsstifter wird er bezeichnet. Einer unter vielen. Wie kommt es dazu, dass wir in Jesus von Nazareth den >>Sohn Gottes<< und das >>Lamm Gottes<< erkennen? Gott redet mit uns und sein Geist zeigt es uns. So k?nnen wir sagen: Ich kenne ihn. Dieser ist es.

F?r euch zum Nachdenken:
Martin Luther hat das Wirken des Heiligen Geistes so erkl?rt:>>Ich glaube, dass ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesus Christus meinen Herrn glauben oder zu ihm kommen kann, sondern der Heilige Geist hat mich durchs Evangelium berufen...<< Wie hat Gottes Geist bei dir gewirkt?

Johannes1,29-34
3.1.06 00:28


Neugierig

4.Januar 2006
Zwei wollen mehr. Sie haben vonj Jesus geh?rt, sind neugierig geworden und heften sich ihm an die Fersen. Zun?chst sehen die beiden in Jesus einfach den Rabbi, den Lehrer. Sie wollen mehr von ihm h?ren und etwas von ihm lernen, deshalb fragen sie:>> Wo wohnst du?<< Jesus l?dt sie ein:>> Kommt und seht!<< Die beiden gehen mit. Sie bleiben bei ihm, Tag und Nacht. Sie sehen, wie er mit anderen Menschen umgeht. Sie h?ren, was er von Gott erz?hlt. Sie erleben, wie er den Alltag gestaltet. Aus der ersten Neugier w?chst Vertrauen und Glaube.

F?r euch zum Weiterdenken:
Wie sieht es mit deiner Neugier auf Jesus aus? Welche Bereiche aus seinem Leben m?chtest du genauer kennen lernen?

Die Worte von Jesus? Dann lies doch einmal das Johannesevangelium an einem St?ck durch.

Die Taten von Jesus? Dann stelle dir den Tag ?ber immer wieder die Frage:>> Was w?rde Jesus an meiner Stelle tun?<< ?berpr?fe deine NAtworten an dem, was in der Bibel ?ber Jesus berichtet wird.

Johannes1,35-42
4.1.06 14:22


Durchschaut

5.Januar 2006
Nathanael ist ?berrascht, dass Jesus ihn durchschaut. Doch nicht nur das. Jesus sagt ihm sogar, wo er vor der Begegnung mit Philippus gewesen ist. Damit legt Jesus Eigenschaften an den Tag, die eigentlich nur f?r Gott gelten:>> Du erforscht mich und kennst mich und verstehst meine Gredanken von ferne<<(Psalm 139,1). Menschen haben mit Jesus immer wieder diese Erfahrung gemacht: Er durchschaut mich. Er kennt mich besser als jeder andere.

F?r eucht zum Weiterdenken:
Was denkst du bei diesem Satz >>Jesus durchschaut mich<
Johannes 1,43-51
5.1.06 00:51


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